Anästhesie

Bei (fast) allen Behandlungen, die wir in unserer Praxis durchführen, bieten wir Ihnen gerne an, diese unter örtlicher Betäubung durchzuführen. Dabei handelt es sich um eine Injektion mit dem Lokalanästhetikum Articain.

 

Man unterscheidet drei Formen der Anästhesie:

Wird ins Zahnfleisch direkt neben dem zu behandelnden Zahn eingestochen spricht man von einer Infiltration; besonders im Unterkiefer kann dies oft nicht ausreichen um eine vollständige Taubheit zu erreichen - dann findet die sog. Leitung Anwendung, bei der der nächstgrößere Nervenknoten betäubt und damit eine ganze Unterkieferhälfte anästhesiert wird. Durch dieses Vorgehen können in äußerst seltenen Fällen Verletzungen des Unterkiefernervs und / oder des Zungennervs eintreten.

Die Leitungsanästhesie ist weiterhin der Goldstandard für Betäubungen im Seitenzahngebiet des Unterkiefers. Gerne bieten wir Ihnen aber auch als Alternative die intraligamentäre Anästhesie an, bei der das Anästhetikum mit Druck direkt zwischen Zahn und Zahnfleisch eingebracht wird.

Wir werden Sie in jedem Einzelfall über die bestmögliche Anästhesieform für Ihre Behandlung aufklären und beantworten gerne alle Fragen zum Verfahren und den jeweiligen Risiken. 

Weitere Informationen zu den Risiken einer Leitungsanästhesie finden Sie in unserem Aufklärungsbogen:

Download
Aufklärungsbogen Leitungsanästhesie
EV Leitung 08-2016.pdf
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Sollte sich die Notwendigkeit ergeben, dass andere als die von uns angebotenen Anästhesieformen benötigt werden (Lachgas-Sedierung bei Kindern, Narkose bei Angstpatienten), können wir Sie gerne an Kollegen mit entsprechenden Möglichkeiten überweisen.